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Jonathan Bergfuchs Graz

Bergfuchs Jonathan - Foto: Xaver Hauss

Bergfuchs Redaktion:
Hallo Jonathan, erzähl uns bitte von dir und vom Skifahren?

Jonathan:
Ich komme ursprünglich aus Salzburg und stehe eigentlich schon mein ganzes Leben auf Skiern. In den letzten Jahren habe ich mich immer stärker aufs Freeriden fokussiert und bin mittlerweile auch regelmäßig bei Freeride Qualifier Bewerben am Start. Auch heuer habe ich mich wieder intensiv auf die Wettkampfsaison ab Anfang Jänner vorbereitet. Skifahren im Gelände, kombiniert mit technischen Lines und Tricks, ist für mich einfach die spannendste Form des Skifahrens überhaupt.

Bergfuchs Redaktion:
Was ist dir bei deiner Ausrüstung besonders wichtig?

Jonathan:
Ein ganz zentraler Punkt für mich ist die Bindung. Im Gelände und bei größeren Sprüngen muss ich mich zu hundert Prozent auf sie verlassen können. Aktuell fahre ich die Marker Jester und fühle mich damit sehr sicher. Das Gewicht spielt für mich dabei keine Rolle – es geht ausschließlich um Performance. Eine Bindung zu finden, die genau dann hält, wenn sie halten soll, und im richtigen Moment auslöst, ist gar nicht so einfach.

Bergfuchs Redaktion:
Wie sieht dein weiteres Setup aus? Schuh, Ski – was fährst du?

Jonathan:
Ich fahre einen Rennschuh mit geschäumtem Innenschuh und einen Völkl Revolt 114, etwa vier Zentimeter länger als meine Körpergröße. Der Ski ist relativ mittig montiert, was mir bei anspruchsvollen Tricks entgegenkommt. Gleichzeitig bietet mir die Kombination aus Länge und Steifigkeit genügend Stabilität, um auch größere Sprünge kontrolliert und sicher zu landen.

Bergfuchs Redaktion:
Ist ein ähnliches Setup auch außerhalb von Bewerben sinnvoll?

Jonathan:
Definitiv. Das Setup eignet sich hervorragend für sportliches Freeriden und anspruchsvolles Skifahren im Gelände. Ich würde es jedem guten, ambitionierten Skifahrer empfehlen, es macht einfach extrem viel Spaß.

Bergfuchs Redaktion:
Was ist für dich, der am meisten unterschätzte Ausrüstungsgegenstand?

Jonathan:
Ganz klar: ein Local. (lacht) Wenn ich ein Gebiet noch nicht gut kenne, bin ich am liebsten mit jemandem unterwegs, der sich dort wirklich auskennt und dem ich vertraue. Das erhöht nicht nur den Spaßfaktor, sondern vor allem auch die Sicherheit enorm.

Bergfuchs Redaktion:
Worauf kommt es beim Kauf von Skiausrüstung am meisten an?

Jonathan:
Der wichtigste Punkt ist für mich ganz klar der Skischuh – und eine gute Beratung. Viele wissen gar nicht, wie sich ein gut passender Skischuh eigentlich anfühlen sollte, und müssen erst langsam an die richtige Passform herangeführt werden. Es ist schade, wie viele Leute mit schlecht sitzenden Schuhen unterwegs sind. Dabei sind die Auswahl und die Anpassungsmöglichkeiten heute so groß, dass sich mit genügend Zeit, Geduld und kompetenter Beratung für fast jeden Fuß eine passende Lösung finden lässt.

Bergfuchs Redaktion:
Vielen Dank für’s Interview! Möchtest du abschließend noch etwas mitgeben?

Jonathan:
Durch meinen starken Fokus auf Freeriden ist das Tragen von Helm und Protektor für mich völlig selbstverständlich geworden. Ich würde mir wünschen, dass der Helm auch beim Skitourengehen, für noch mehr Menschen zum Standard wird.

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